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Dienstag, 16. Dezember 2008, 18:36

Erschrocken stütze sich Brañô auf die Arme und schaute die Römer an. Mit einem Satz war er auf den Beinen, ging leicht in die Hocke um ein kleineres Ziel abzugeben und hob den Schild abwehrend vor sich. Verdammt! Haben die mich etwa eingeholt?, dachte der Alamanne angestrengt nach. Seine Aussichten auf eine zweite Flucht waren schlecht, ausgesprochen schlecht sogar: Ins einem Rücken hatte er einen steilen Abhang, wenn er versuchen würde ihn hochzuklettern würden sie ihn wieder herunterpflücken wie einen reifen Apfel. Wenn er die Flucht nach vorn' wagen würde, so bekämen sie ihn wahrscheinlich zu fassen und rängen ihn nieder, wenn nicht schlimmeres. Aufgeben lag ausser Frage! Als Alamanne, als Krieger (auch wenn er kein ausgebildeter Kämpfer war), wäre es eine Beleidigung seiner Ehre gewesen, sich kampflos zu ergeben. Aber was wollte er sonst machen? Er hatte keinen Speer, nur diesen Schild mit dem man höchstens noch mit der Kante oder dem Schildbuckel Schaden anrichten konnte. So hatte er kaum eine Chance...

Was konnte er tun, was nur?! "Mächtiger Ziu! Erhöre mein Flehen! In deine Hand lege ich mein Schicksal, mein Leben und mein erstes Opfer heute sei dir gewiss, wenn du mir nur irgendwie Hilfe schicken magst...", betete Brañô verzagend in seiner Sprache. Die komischen Laute, die er aussprach mussten den Römern mekrwürdig, wenn nicht sogar wie eine Drohung vorkommen, jedenfalls hoben sie vorsichtig die Spiesse in seine Richtung. Er schloss die Augen. Er seufzte schwer. Ihr guten Götter, jeden, dessen Name ich kenne und jeden anderen, Ziu, Donar, Wotan, Widar, Heimdall, Frey, Njörd, Freya, Slif, Hel... Und auch jene Götter, die meinem Stamm fremd sind: Teutatis, Taranos, Esus, Kernunnos, Epona, Agrona, Arawn, sogar Tarvos Trigaranos rufe ich an. Ich will jedem von euch mein Leben widmen, mehr noch als ich es jetzt schon tat, nur lasst meine Kräfte nicht schwinden.

Er hatte Angst, in der kalten Windluft fühlte sich die einzelne Träne des Zweifels brennend heiss an. Er öffnete die Augen. "Alamannii!", schrie er aus Leibeskräften den Namen seines Stammes in der Sprache der Römer, dann raste er mit vorgehaltenem Schild und gesenktem Kopf auf die drei Soldaten zu. Er spührte, wie ihre Spiesse sich in seinen Schild bohrten, wie der Widerstand auf einmal schwand und er berstendes Holz vernahm. Schliesslich trampelte er den mittleren seiner drei Gegner nieder und rannte mit neuer Kraft weiter.

Er konnte es nicht glauben! Er hatte sie überlebt! Er war ihnen entkommen! "Dank sei den Asen, den Vanen und allen Göttern der Helveter! Ich-", und dann spührte er einen Stoss im Bein. Schreiend stolperte er und fiel erneut auf den Bauch. Er drehte den Kopf und versuchte, den Grund für die Schmerzen ausfindig zu machen: Einer der römischen Soldaten hatte einen Wurfspeer nach ihm geworfen, der sich nun in Brañôs Wade gebohrt hatte. "Mächtiger Ziu!", keuchte er atemlos hervor, dann sah er, wie die Römer sich ihm näherten - Ihre Gladius-Schwerter bereits gezückt. Seine Augen wurden gross. Nicht so! Nicht von drei dahergelaufenen Römern abgestochen, nicht irgendwo in der Wildnis nur weil er ein Barbar war! Das war nicht sein Tod! "Nein", zischte er schliesslich. Unter Schmerzen, die er noch nicht gekannt hatte, zog er das Bein an, um den Speer zu entfernen. Mit einem einzicken Ruck war es ihm glücklicherweise gelungen, die Waffe aus seinem Fleisch zu ziehen. Wankend kam er auf die Beine, die Speerspitze gegen seine Angreifer gerichtet die ihn nun flankierten. "Leg' die Waffe nieder, Barbar!", befahlen sie ihm. Doch er hörte nicht. Er hörte nurnoch ein Rauschen in den Ohren, Schweiss rann ihm den Körper herunter und sein Bein wurde taub. "Der Schlag soll dich treffen...", nuschelte Brañô und konzentrierte sich schwer darauf, nicht einzuknicken. Nur ein bisschen Hilfe, ihr guten Götter, nur ein bisschen...

Mit letzter Kraft schleppte sich der Alamanne vom Schauplatz des Kampfes. Er konnte sich nicht erinnern, was geschehen war, doch zwei der drei Späher lagen Tod am Boden, der Dritte war mit Schrecken in den Augen davongerannt. Seine Seite brannte. Sie blutete, eine tiefe Wunde war ihm dort geschlagen worden. Doch er konnte sich nicht erinnern. Überhaupt war er benommen, in seinem gnazen Körper breitete sich eine Wärme aus. Er fühlte bald keinen Schmerz mehr. Überhaupt fühlte er keine Angst mehr, sondern war voller Glück, berauscht, friedlich. Er sah zum Himmel und er sah durch die Baumkronen und das dichte Blätterdach ein goldenes Licht. Sind die Walküren für mich gekommen?, fragte er sich müde.

Plötzlich stand er bis zu den Knien im Wasser. Er schaute an sich herunter. Wasser? Er liess den blutigen Speer fallen und streckte die Hand nach dem kühlen Nass aus. Er wollte es berühren, die klare Oberfläche, die sich langsam rot färbte vons einem Blut. Beinahe erreichten seine Finger die seichten Wellen, dann kippte er ohnmächtig vornüber und klatschte in den See.

222

Dienstag, 16. Dezember 2008, 20:20

''Gut! Dann lass uns aufbrechen!'', sagte Sadres zum Griechen.

Doch gerade als sie los wollten, kam einer der Späher durch das Tor gernannt. Sein gesicht war voll von Schrecken.

''Nanu? Was ist denn mit euch geshchehn?'', fragte Sadres den Späher, als er bei ihm stehen blieb.

''Kommandant...... ich hatte vorhin im Wald..............Barbar.......gesehen''

Er konnte kaum sprechen, da er außer Atem war.

''Dachte....wäre Späher....Räuber....

Also habe ich in mein...Horn geblasen''


Allmählich konnte er wieder fliessend reden.

''Dann kamen kurz darauf die zwei Legionäre. Wir hatten versucht ihn gefnagen zu nehmen, aber er stammelte nur irgendwelche Wörter und rannte dann auf uns zu. Mich rannte er nieder, und versuchte danach zu fliehen. Aber der eineLegionär hatte ihn mit einem wurfspeer in der wade erwischt.

Aber den hat er einfach wieder rausgezogen.

Und dann.....auf einmal.....der barbar......rannte wie ein wilder...zu uns''



Er sackte zusammen.

''......beide Legionäre.....tot....

Ich....weggerannt...zu euch''


Das war eine sehr eigenartige Geschichte, fand Sadres.

''Hmmmmmm......Ich denke es lohnt sich nicht diesen Barabaren jetzt zu verfolgen. Darum kümmern wir uns später.


.........Ihr ruht euch jetzt erst einmal aus'', sagte Sadres zu dem Späher.

Dann wandte er sich wieder dem Griechen zu.

''Können wir?''

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Sadres« (16. Dezember 2008, 20:33)


223

Dienstag, 16. Dezember 2008, 20:32

Donar der sich auf der suche nach einem Schmied für eine neue Waffe befand sah Kassander einen Römer und einen aufgebrachten Mann. Donar näherte sich und belauschte das Gespräch unbemerkt. OoBarbaren?oO dachte er, Es könnten dieselben Barbaren sein die er schon einmal in einem Wald nahe des Sees wo der Wolf angriff war gesehen hatte. Damals hatte er sie belauscht und gehört das sie auf dem weg als unterschtützung einer Perser Horde waren, damals dachte er sich nichts dabei doch heute wusste er es besser.

Donar trat aus seinem Versteck und berichtet dem Römer was er wusste.

224

Dienstag, 16. Dezember 2008, 20:37

Auf einmal trat ein Mann auf ihn zu.

Er erzählte ihm von Barbaren, die die Perser unterstüttzen wollten.

''Danke für die Informationen! Die sind wirklich sehr nützlich!'', sagte Sadres zu dem Mann.

''Hmmm......dann muss ich verhindern dass sie sich vereinen. Aber wie?......'', murmelte er vor sich hin.

''ICH HABS! Wir werden sie gegeneinader ausspielen!'', rief er.

Kassander

unregistriert

225

Dienstag, 16. Dezember 2008, 20:56

"ach ihr römer seid schon schlau. wie wollt ihr freunde und kampfgefährten gegeneinander aufspielen wenn ich mal so fragen dürfte???" dies war eine berechtigte frage für den römer. kassander ging auf und ab. "ihr müsstet schon eine prügelei anzetteln damit sie sich ahhsen werden..." meinte kassander...

226

Dienstag, 16. Dezember 2008, 21:12

„Nun erst einmal muss ich mich um eine neue Waffe kümmern, mit meiner rostigen Axt werde ich hier niemanden vom nützen sein.

Sagt mir edle Herren wo finde ich einen Schmied und etwas Arbeit um ihn zu bezahlen, denn meine Taschen sind Leer.“

227

Dienstag, 16. Dezember 2008, 21:12

''Nun ja......Wir Römer kennen da Mittel und Wege....


....man muss nur ein paar nette kleine münzen dabeihaben.... denn jeder ist käuflich...egal wie...'', antwortete er

Er zeigte einen Beutel aus dem ein klimpern kam.

''Also, können wir los?''


Und dann sagte er zu dem Mann:

''Der Schmied ist in der Nähe der Taverne''

Kassander

unregistriert

228

Dienstag, 16. Dezember 2008, 21:16

"tza. nicht jeder ist bestechlich. ich bin unbestechlich. für alles gold der welt würde ich keine freunde verraten." dies entzürnte kassander. keiner wusste ob er bestechlich war außer er selbst. und doch war er es nicht. "egal gehen wir..." meinte kassander wütend.

229

Dienstag, 16. Dezember 2008, 21:20

„Danke Römer“ sprach Donar, verachtete und bewunderte den Römer gleichzeitig für seine Hinterlistigkeit. Der Hass auf fremde sahs noch immer tief oOEr ist ein Freund von Kassander also mäßige dein mistrauenOo Sprach er im Gedanken zu sich selbst und ging den weg zur Schmiede.

Kassander

unregistriert

230

Dienstag, 16. Dezember 2008, 21:26

kassander der dies bemerkt hatte nahm donar noch einmal zur seite bevor dieser die schmiede verließ. "er ist ein römer was erwartest du?" flüsterte kassander ihm zu. zum schluss zwinkerte er donar zu als dieser die schenke verließ.

231

Dienstag, 16. Dezember 2008, 21:32

Langsam dauerte Sadres das ganze zu lang.

''Ich warte am Tor!'', sagte er zum Griechen und marschierte los

Kassander

unregistriert

232

Dienstag, 16. Dezember 2008, 21:41

kassander rannte mit gesamter ausrüstung hinterher. auf dem halben weg hielt er sadres an. "ihr seid zickig wie ein altes eheweib. ihr solltet mal etwas genießen vom leben und nicht jeden tag in dieser gammligen rüstung verbringen..:" hielt er dem römer vor. "was haltet ihr davon: wenn wir die schlacht gewinnen lade ich euch ein auf einen herrlichen krug, randvoll, mit unverdünntem wein ein! falls wir die schlacht verlieren, werden wir wahrscheinlich unser leben lang wasser trinken, falls wir als sklaven genommen werden. oder einen friedvollen todes sterben! na ist das was???" verlockte kassander sadres "ich weiß genau ihr könnt nicht wiederstehen!" meinte kassander und hielt ihm die hand hin. "na was ist?"

233

Dienstag, 16. Dezember 2008, 21:43

''Worauf ihr euch verlassen könnt!''

Er gab ihm die Hand.

''Aber ich bin nicht zickig, dass das klar ist.''

>Ich sehe gerade du bist BMV-Fan. Probiers doch auch mal mit Jazz! :D :D <

Kassander

unregistriert

234

Dienstag, 16. Dezember 2008, 22:08

>ob jazz da so des richtige is? xD<

kassander lachte. "ok römer dann auf in die schlacht." zusammen liefen sie zum tor und checkten die lage.

235

Dienstag, 16. Dezember 2008, 22:34

Donar lies sich, auf dem weg zur Schmiede die Worte Kassanders durch den Kopf gehen. OoEr hat recht, außerdem muss ich lernen den Leuten hier zu vertrauen, in der Schlacht die uns bevorsteht hängt mein Leben von ihnen aboO Immer noch machte er sich Gedanken ob es nicht Klüger wäre dieses Dorf aufzugeben und gemeinsam mit allen anderen den weg zur einer neuen Heimat anzutreten.

Da kam er endlich beim Schmied an.

„Hey Schmied ich brauche neue Waffen aber habe keinerlei Wehrung bei mir“ sprach er verlegen. Der Schmied antwortete „Ihr Kämpft für unser Dorf zusammen mit den anderen tapferen Kriegern. Wer wäre ich würde ich Gold von euch verlangen. Nimmt was ihr braucht und kommt zurück wenn etwas ausgebessert werden muss.“

Dankend nahm Donar das Angebot an und griff gleich zu ein paar Wurfäxten, einen geschwungenen schlicht verzierten Dolch und einen gewaltigen Streithammer. OoJetzt können die Perser kommenoO dachte er sich mit einem Lächeln im Gesicht.

236

Dienstag, 16. Dezember 2008, 23:23

''Ok dann los''

Schon bald stießen sie auf eine persische Patroullie von 3 Mann

Sadres stürmte sogleich auf die Perser zu.

KLONG!

Schlag auf den Kopf. Erster Bewusstlos.

''Wir müssen sie bewusstlos kriegen, damit wir ihre Uniformen klauen können''

Kassander

unregistriert

237

Mittwoch, 17. Dezember 2008, 07:35

kassander nahm sich den zweiten vor. zog seinen bogen spannte den pfeil in der sehne, und schoss dem perser in den hals. "wär doch sonst langweilig..." meinte kassander und zog die perseruniform an.

238

Mittwoch, 17. Dezember 2008, 08:53

Gelangweilt ging Donar zur Taverne zurück.

Ging auf das Zimmer das er von Kassander bekam und zog sich seine schwere Rüstung an, legte noch seinen wärmenden Umhang drüber und schnürte die Stiefel.

Er erhob seinen Hammer und betrachtete sich im Spiegel OoSo gefale ich miroO dachte er sich. Donar war ein großer Mann und die schwere Arbeit am Ambos formte seinen Körper.

Donar ging die Treppen runter und setzte sich an einem Tisch in der Ecke, von dort aus beobachtete er die Leute hier.
„Met?“ Fragte ihn der Wirt, „Heute nicht!“ Er hatte das Gefühl das heute noch etwas passierte und er benötigte einen klaren Verstand.

Kriegsgott

unregistriert

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Mittwoch, 17. Dezember 2008, 10:27

Als sie an land waren nahm Xerxes das feuchte mantelstück ab welches in seiner Wunde brannte. Er spürte den kühlen wind am körper und bekam eine gänsehaut. Er schütelte sich kurz, dann stand auch schon Lina mit seinem Brustharnisch vor ihm. oO Sie ist so lieb zu mir, so lieb !Oo "Oh, danke, du bist zu süß!" bedankte er sich bei dem kleinen mädchen und zog seinen Brustharnisch über. Dann sah er die kleidung des mädchens die sich an ihre haut sog. oO Sie muss fürchterlich frieren! Oo
Ich nahm das mädchen am Arm, "Komm mit, ich gebe dir meinen Mantel. Du bist doch fürchterlich frieren!" und ging mit ihr zu seinem Mantel. Dann nahm er die gewichte herraus und legte dem Mädchen den mantel um. Er rübelte mit seinen händen über ihre schultern und ihren rücken damit ihr warm wurde. Dann fragte er "Möchtest du deine feuchten klamoten herrausziehen und zum trocknen an einen baum hängen ? Lass uns zur hütte hinüber gehen dann können wir vill dort ein feuer machen, du kannst solange meinen Mantel überziehen!" oO Ich hoffe sie wird nicht krank! Oo Doch bevor sie los gingen, nahm er das mädchen in die arme und wärmte sie an seinem körper. Er legte sie an seinen brust und umklammerte ihren jungen, zarten körper mit seinen starken Armen. Er beugte seinen kopf zu den ihren und küsste sie nochmals mit unglaublicher leidenschaft und wärme.

>Sorry das es so lang gedauert hat :/ <

240

Mittwoch, 17. Dezember 2008, 10:38

Das Mädchen genoss diesen Kuss und die Leidenschaft entflammte in ihr (>kann man das so schreiben? Oo Die is doch erst 16 xD<).
Erneut fuhr der Wind um ihren Körper und sie begann zu zittern. "Lass uns reingehen.", lächte sie Xerxes zu. Und die beiden hatten Glück! Ein Kamin, in dem noch eine Menge Holz lag gab es in der Hütte.. Ein warmes Bett, wie auf Heu gemacht stand ebenfalls darinnen. Es war nur ein einziger großer Raum, ein Tisch, ein Stuhl, ein Regal in dem sogar noch ein wenig Nahrung zu finden war.
Lina schaute zu Xerxes mit der Bitte das Feuer anzumachen. Denn warm war es in der Hütte nicht gerade. Anschließend drehte sie sich weg und fing an ihre nassen Klamotten auszuziehen. Dabei achtete sie genau darauf, dass der Wikinger auch ja nicht gucken könnte. Sie schnappte sich die Decke vom Bett, wikelte sich darin ein und setze sich an den nun angezündeten Kamin. "Hach..", atmete sie auf. "Es ist einfach Traumhaft hier!" Sie schaute zu Xerxes und schien richtig Glücklich zu sein.

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