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Anfalas

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1

Montag, 2. März 2009, 19:23

Eine Kurzgeschichte- mal eben getippt...

Eine Kurzgeschichte- mal eben getippt...
Geschichtensammelsorium (powered by Anfalas^^)

Ja, was soll ich sagen?
Ab und zu überkommt esmich, und dann fange ich an, Geschichten zu schreiben. Die Meisten bleiben unvollendet, andere haben enorme Pausen, bevor es weiter geht, und bei der dritten Variante vergesse ihc, was ich selber geschrieben habe. Ich dachte mir, um euch das warten zwischen zwei Kämpfen freundlich zu gestalten, stelle ich mal ab und zu eine rein, Kommentare können natürlich gegeben werden. Aber ich rede chson wieder zu viel nd fange einfach mal im nächsten Post an.

Vorweg: ich habe ein Problem mit Namen, also sage ich es gleich: Ja, es gibt eine Stadt namens Goslar und ich wohne da.

ach, noch eins: fragt nicht, warum ich das schreibe. Ich geb euch gleich die antwort: Langeweile!

edit: Wer Rechtschreibfehler findet, der darf sie behalten.^^
"Wenn du nicht laufen kannst, dann kriechst du und wenn du nicht kriechen kannst, dann such dir jemanden der dich trägt."
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Anfalas« (26. März 2009, 16:49)


Anfalas

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2

Montag, 2. März 2009, 19:25

Die Rückkehr des Julius Eich

Es war ende November. Die Ernte war eingefahren, Bauer Harms war zufrieden. Der
Transport zur Stadt war sogar schon besprochene Sache dieses Jahr, deshalb gönnte er sich
diesen Abend eine Pfeife mit seinem guten Tabak. Neben ihm auf dem Tisch stand ein Glas
Wein, auf anderen Seit döste seine Frau vor sich hin, als er ene Gestalt bemerkte, die sich
seinem Hof näherte. Er griff zum Gewehr, was hinter dem Tisch an der Wand lehnte. Es war
Krieg, zwar war die Front noch weit im Süden, aber es wäre nicht das erste mal, das einer
durchkommt. Als die Gestalt näher kam, erkannte der Bauer einen älteren Mann mit grauem
Haar, so um die 50. Er stand mit erhobenen Gewehr auf und kam ihm entgegen. Als sie ssich
gegenüber standen, erkannte er ihn: Julius Eich, er war zurückgekehrt.
"Herr Bürgermeister, endlich!"

Zehn Monate zuvor:
"Schatz, in der Zeitung steht, das wir im Krieg sind." Auf dem Boden zerbrach Geschirr.
Yasmin, ich mus los, bring die Kinder zur Schule. Ich habe Post von der Armee, sie holen
mich aus der Reserve."...

"Hallo Bauer Harms, wie steht es um die Ernte?" "Gut gut, ich hab dieses Jahr eine
Rekordernte eingefahren." "Das ist gut. Ich muss zur Stadt, haben sie ein Automobil?"
"Aber sicher, Herr Bürgermeister Soll ich sie nach Goslar fahren?" "Dafür wäre ich ihnen
Dankbar."
Der Bauer führte Julius in den Hinterhof, wo sein Automobil stand. Sie setzten sich rein und
führen los. "Das ist das neuste Modell, Herr Bürgermeister. Vier-Zylinder mit 2,89 l Hubraum.
Rocky-Mountain-Bremsen an den Hinterrädern. Ganze 20 PS stark, mein Wagen. und
schnell obendrein, er macht 67 Kilometer pro Stunde!. Sogar mit Rückwärtsgang, man gönnt
sich ja sonst nix, wissen sie..."
So ging das die ganze Fahrt, bis sie nach einer halben Stunde in Goslar waren, bzw vor Goslar,
da die Tore schon geschlossen waren. Immerhin war es mittlerweile 9 Uhr abends. Julius
stieg aus, bedankte sich bei Bauer Harms, ging zur kleinen Tür neben dem Tor und klopfte.
Eine Luke öffnete sich, der Wachmann schaute Julius ins Gesicht und erstarrte. dann schloss
er die Klappe wieder und öffnete die Tür. "Herr Bürgermeister, schön, das sie wieder hier sin.
Wie steht es um den Krieg?" Julius ging vorbei und murmelte etwas von einer morgigen
Kundgebung. Er eilte weiter zum Rathaus, dessen Türwachen ihn Wortlos einließen, und
stürmte nun in sein Büro. Dann setzte sich Julius an seinen Schreibtisch und drückte auf einen
Knopf an seinem kleinen Pult links von der Schreibfläche. In einer Stunde würde er dem
Stadtrat sagen müssen, das der Krieg so gut wie verloren war...
"Wenn du nicht laufen kannst, dann kriechst du und wenn du nicht kriechen kannst, dann such dir jemanden der dich trägt."
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Anfalas« (2. März 2009, 22:47)


light knight

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3

Montag, 2. März 2009, 19:34

coole Geschicht wan kommt die Fortsetzung?

Anfalas

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4

Montag, 2. März 2009, 20:03

meine Motivation ist gut, vllt. noch heute. Ich hab ja urlaub die woche^^
"Wenn du nicht laufen kannst, dann kriechst du und wenn du nicht kriechen kannst, dann such dir jemanden der dich trägt."
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Anfalas

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5

Montag, 2. März 2009, 22:48

Die Rükkehr des Julius Eich - Teil 2

Eine Stunde später war der Stadtrat versammelt: Julius Eich, James Dick, Charly Cromwell, Bob Houston, Eduard "Eddy" McFarrol, Steven "Stevy" Johnson und, da seine Frau verstoben war als kommisarischer Vertreter, Benjamin "Ben" Wellington.
"Meine Herren, ich komme gleich zur Sache: Der Krieg ist für unsere Seite so gut wie verloren und die Illianer nehmen unsere Kapitulation nicht an, sie wollen unser gesamtes Terretorium erobern. Da kommen wir durch unsere Geografische lage ins Spiel: Der große Rücken zieht sich ein Stück südlich von uns quer durch das Land. Und in diesem Rücken gibt es nur ein paar Täler, die diesen unterbrechen, und von diesen können die Illianer nur einen nutzen. Er befindet sich 50 Kilometer südlich von Goslar. Da greifen wir ein. Es gibt dort unten ein altes Fort, was es zu befestigen gilt. Ich gebe dem Feind einen Monat, bis er sich durchgekämpft hat. Ich weis, das sie denken, ich übertreibe, aber sie vergessen unseren alten General Davy McAllister. Der hat da einiges zur Verzögerung aufgestellt. Ich weis, das das, was ich hier zu bewaren versuche ein Bruchteil unseres großen Staates ist, aber es ist alles, was ich retten kann."
"Und woher sollen wir das ganze Material nehmen?" Benjamin Wellington war skeptisch.
"Nun Ben, das Baumaterial nehmen wir aus der umgebung, wir haben einen Steinbruch mit vollem Lager, wenn der Wirtschaftsbericht, der auf dem Schreibtisch lag, noch aktuell ist. Waffen sind eher kritisch, sofern sie mit neustem Gerät arbeiten wollen. Ansonsten sehe ich da kein Problem."
"Julius, verstehe ich dich da richtig? Du willst die Waffen aus dem Zeughaus nehmen? Waffen aus einem Museum?"
"Ja Bob, du verstehst mich richtig. Wir haben da jede menge Musketen und Steinschloss-Pistolen, alte aber funktionierende Kanonen und Mörser und sogar, aufgrund der Western-ausstellung, Winchesters und Revolver."
"Julius, Waffen sind eine Sache, aber Munition ist die andere. Was machen wir dagegen?"
"Nun, das ist etwas komplizierter, allerdings haben wir da auch etwas. Zur Ausstellung gehörte noch etwas, schon vergessen? Soweit ich weis, habe ich ein Dokument unterschrieben, was dem Museum gestattet hat, ein ein bis zwei tausend Schuss für den sogenannten "Western-Tag" zu organisieren. Zum selberschießen und Vorführen. Was die Musketen und co angeht, das kann man selber gießen. und das es ne Schwarzpulvermühle im Ort gibt, das löst auch ein Problem. Nur Blei haben wir nicht, dafür muss das Bleifiguren-Museum hinhalten, koste was wolle. Zinn können wir auch nehmen."
"Okay Julius, ich fasse mal zusammen: Waffen genug, Munition Mangelware, Material genug, Freiwillige unbekannt, Verflegung ausreichend. Das wird hart, denn der Winter kommt auch noch."
"Danke Charly. Also, irgendwelche Umsetzungsvorschläge?"
"Nun, als erstes Aktivieren wir unser Milizsystem und geben Waffen und Munition aus. Dann oder gleichzeitig schaffen wir Handwerker und Material zusammen mit der Verpflegung nach unten. Zwei Wochen später schicken wir die ich sag jetzt mal Armee zum Fort und schaffen die Kanonen hinterher. Dann beten wir."
"Das hört sich gut an, irgendwelche Einwände? Nein? Nun gut, ...Ja, Eddy?"
"Julius, wir sollten eine Klare Struktur einbauen. Du machst den Colonel, und wir übernehmen die Teilgebiete, ansonste endet das wieder im Chaos, wie bei der letzten Übung"
"Okay, das können wir machen. Allerdings ist das alles rein hypothetosch, meine Herren. Wir können erst morgen eine Bürgerversammlung mit Abstimmung einberufen. Bis es soweit ist, Gute Nacht."
Der Stadtrat löste sich langsam wieder auf und Julius legte sich auf das Sofa in seinem Büro. Das wird hart, dachte er sich, bevor er einschlief.
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MKGigant

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6

Dienstag, 3. März 2009, 20:01

ist echt super freu mich auf weitere geschichten und fotsetzungen :thumbsup: DAUMEN HOCH :thumbsup:

Anfalas

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7

Dienstag, 3. März 2009, 23:08

Die Rükkehr der Julius Eich - Teil 3

Am nächsten Tag war die Bürgerversammlung einberufen. Alle drängten sich in der neuen Stadthalle, Julius Eich betrat das Podium.
"Sehr verehrte Bürger von Goslar, und aus den umliegenden Dörfern, ich begrüße sie zur Bürgerversammlung hier in der Stadthalle. Uns steht eine schwere Zeit bevor, der Krieg ist für uns verloren." Er erhob seine Stimme, um das eintretende Gemurmel zu übertönen. "Es besteht kein Grund, in Hysterie zu verfallen, wir haben die Chance, die Illianer am Rücken zu stoppen. Es gibt dort ein altes Fort..."
"HERR BÜRGERMEISTER, einen Moment.", unterbrach ihn Pavel Koslovsky, ein alter Veteran und Offizier im Ruhestand.
"Es gibt da mehr als nur das alte Fort, Herr Eich. Meines Wissens nach ist da eine alte, schön länger aufgegebene Festung. In meinen Jungen jahren beim Militär, also vor etwa 50 Jahren, war ich da stationiert. Mein Battalion hatte die Aufgabe, die Räumung zu überwachen. Ich habe damals den Generalschlüssen gestolen, man weis ja nie, ob man den noch braucht."
Er schenkte Julius ein lückiges Lächeln und holte einen alten Doppel-Bart-Schlüssel hervor.
"Pavel, ich bin überwältigt. Nun, liebe Bürger, ich denke, wir haben eine reale Chance, diesen Teil des Landes zu bewahren, und ich denke, wir sollten sie nutzen. Wer ist für eine Mobilmachung der Miliz?"
Es wurde schlagartig still im Saal. Draußen hörte man die letzten Nachzügler nach Westen fliegen. Man sah es Julius an, das er das, was er gerade gesagt hatte, ernst meinte. Es würde nur diese eine möglichkeit geben, diese oder keine. Eine Minute verrinte, bis sich der erste meldete. Es war Stadtrat Wellington. Andere schlossen sich an, erst zaghaft, dann reihenweise. Zum Schluss meldeten sich fast alle. Diese Solidarität, dieser Wille nach Freiheit war plötzlich aus dem nichts erschienen, puff, da war er. Julius fehlten die Worte. Nach einer Weile setzte er wieder an: "Meine Bürger, es gibt viel zu tun. Wir müssen das Fort und die Festung wieder fit machen, die verfügbare Zeit beträgt 4 Wochen, dann sollte allerdings alles bereit sein. Der Feind kommt mit modernsten Waffen, mit Automatikgewehren und Selbstfahrlafetten. Was wir haben, ist das, was der örtliche Schützenverein und das Zeughaus hergeben. Wir brauchen einen Mann an der Spitze für dieses Unternehmen. Vorschläge?"
Jetzt meldete sich Stadtrat Cromwell zu Wort: "ich schlage den Bürgermeister vor! Wer ist dafür?"
Die Abstimmung verlief positiv für Julius, wenngleich nur mit Zwei-Drittel-Mehrheit.
Julius erläuterte den Bürgern den Plan, den er schon dem Stadtrat vorgetragen hatte und bildete Arbeitsgruppen unter den Handwerkern. Dann ließ er Zettel rumgehen, wo sich jeder freiwillige für den Dienst an der Waffe eintragen konnte. Danach beendete er die Versammlung. Wieder im Rathaus sah er sich erst einmal an, was er hatte: Der ganze Teil des Landes nördlich des Rücken hatte ungefähr 150000 Einwohner, davon 75000 Wehrfähige Männer und Frauen. Davon wiederum hatten sich 40000 freiwillig gemeldet. Ein bis zweitausend würden morgen mit Material zum Fort aufbrechen, die gleiche Anzhl miot Material zur Festung. Die Bauern würden ihre Ernte und Tiere in die Städte schaffen und die Freiwilligen würden in den nächsten 2 Wochen ihre militärricshe Schnellausbildung bekommen. Pavel Koslovsky war mit einer kleinen Gruppe aufgebrochen, um sich die Festung anzusehen und zu schauen, was noch erhalten war. Julius ging in den Besprechungsraum nebenan und unterbrach die Planungsarbeiten des Stadtrates kurz.
"Meine Herren, es wird Zeit, Aufgaben zu verteilen: James, du überwachst den transport der Kanonen aus dem Zeughaus zum Fort und zur Festung. Charly, du plantst die befestigung des Fortes und überwachst die Durchführung. Bob, du als Waffenkundiger überwachst die Arbeiten mit den Waffen. Dazu gehören Munitionsversorgung, Funktionsfähigkeit und Transport sowie Ausgabe. Eddy und Stevy, ihr übernehmt die Vorbereitung in der Stadt und den übrigen Materialtransport zu den Anlagen am Rücken. Ben, ich hoffe, auf deine Hilfe als ehemaliger Offizier zählen zu können. Wir beide, hauptsächlich du, werden uns um die Ausbildung der Soldaten kümmern. Herr Koslovsky wird in ein paar tagen wieder zu uns stoßen, dann sind wir zu dritt. Meine Herren, es gibt viel zu tun. An die Arbeit!"
Der Stadtrat machte sich daran, die neu übertragenen Aufgaben zu bewältigen und Julius machte sich zurück in seinem Büro daran, mittels der alten Pläne des Fortes, die ihm der Stadtarchivar gebracht hatte, einen Plan zur Verteilung der Kanonen und Soldatenb zu machen.
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Käsestange

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8

Samstag, 7. März 2009, 10:14

sau geil, die geschichte gefällt mir total gut, wann kommt der nächste teil?

hiro1p1

unregistriert

9

Donnerstag, 19. März 2009, 19:44

gute geschichte aber kanst du nocheine schreiben bitte das wär nett

hiro1p1

unregistriert

10

Donnerstag, 19. März 2009, 19:50

hoffe das es noch ne geschichte gibt :whistling:

Anfalas

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11

Freitag, 20. März 2009, 15:27

hm...ich glaub, ich mach bald nen neue...
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Anfalas

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12

Sonntag, 22. März 2009, 20:20

Soo, die langeweile hat wieder um sich gegriffen. Hab mich mal wieder 2 Stunden hingesetzt und was getippt, hoffe, es gefällt euch einigermaßen.

Geschichte 2, Teil 1

__________*kp, wie ich die geschichte nennen soll^^*

In Arkanien ist es seid Jahrhunderten Gang und Gebe, das die Kinder der Adlingen, soweit
sie die Vorraussetzungen haben, am St. Robert-Universitätsinternat in der Kunst der magie
ausgebildet werden. Nur selten geschieht es, das ein "gewöhnlicher" Junge, wie die Adlingen
es ausdrücken (es gab wegen dieser Arroganz in der Vergangenheit schon einige Aufstände,
die Brutal niedergeschlagen wurden), nach St. Robert´s gehen durfte. Bei der Mittelschicht
hingegen sah es um einiges besser aus, so wie bei der Familie Eich.
Julius Eich ist vor zwei Monaten 16 Jahre alt geworden, das Alter, was St.Robert´s als
Aufnahmekriterium genannt ist, um kindische Streitereien zu vermeiden. Julius wurde
zusammen mit seinem Freund Sam aufgenommen, sein Bruder Anaél und seine Schwester
Jasmin besuchten schon seid einem Jahr das Internat.
Zwei Tage vor der Einschulung...

"Julius, wenn du nicht gleich aufstehst, dann passiert hier was!!!" Seine Mutter war es
langsam leid. Seid er 16 geworden ist, steht er nichtmehr um zehn Uhr auf, jetzt erst um elf
Uhr. "Was´n los, mum?" Julus war gestern, was seine Eltern nicht wussten (sie Beherrschen
keine Magie), mit seinem Bruder noch auf einer Feier gewesen - bis morgens um 3. "Ich steh
ja schon auf, lass mich nur noch nen Moment liegen..." "Nix da, raus aus den Federn!"
Entschlossen riss sie ihm die Decke weg, klemmte sich diese unter den Arm und verließ das
Zimmer. Aufgrund des offenen Fensters und der spätsommerlichen Außentemperaturen legte
sich Julius schnell sein hemd an, schlüpfte schnell in seine Hose (beides aus guten Leinen).
Dann hüllte er seine Füße in Lappen und schlüpfte in seine Schuhe. Die Sonne stand schon
sehr hoch, heute hatte er ziemlich lange geschlafen. Julius warf sich noch schnell seinen
braunen Mantel über, legte seinen Gürtel mit Tasche und Dolch an und ging dann in die
Küche, wo bereits sein Frühstück stand: Zwei Scheiben Brot, ein bisschen Wurst und ein
Becher voll Wasser. Schnell nahm er sein Frühstück zu sich und stellte sein Geschirr dann in
die Küche, wo sich die Rosie, die Haushilfe, drum kümmern würde. Dann schlürfte Julius ins
Freie. Es war ein herrlicher Tag, die Sonne schien und der Wind wehte leicht aber kalt. Er
stahl sich in die Vorratskammer, stibitzte sich einen Beuten voller äpfel und machte sich dann
aus den Weg zur Burgruine. Er wollte sie noch einmal begehen, bevor er nach St. Robert
kam.
Die Burgruine von Goslar, seiner Heimatstadt, ist Uralt. Damals gab es hier keine Stadt, nur
die Burg Goslar, wobei Burg untertrieben war: Es war eine Festung. Die meisten Türme und
Mauern standen heute noch, aber neimand hatte vor, sie wieder aufzubauen, weil es zu
kostspielig war. Nach zwei Stunden wanderns und einer halben Stunde mühseligen
Vorankämpfes (bis auf am Tor war die ganze Festung von einem schroffen Felsring
umgeben) hatte Juliussein Ziel erreicht. Allerdings war er nicht allein dort.
"BUH!!!" Julius erschrak so heftig, dass er hinfiel. Auf den Boden liegend zog er seinen
Dolch und erstarrte kurz. Dann stecke er ihn wieder beruhigt weg: "Sam du Spaßvogel. Du
solltest mich nicht immer so erschrecken, irgendwann bleibt mir nochmal das Herz stehen."
Sam half seinem Freund hoch und klopfte ihm ein wenig den Staub vom Rücken. "Das
glaubst du doch wohl selber nicht, das dir das in deinem Alter passiert." Sei dir da mal nicht
so sicher,. ich bin immerhin fast zwei Monate älter als du. Komm, lass uns auf den großen
Turm steigen." "Hällst du das für eine gute Idee, Julius? Letztes Mal war eine Schwester
dabei, die hätte uns Retten können, wenn was passiert wär. Dieses Mal sind wir alleine hier."
"Ach, da passiert schon nix, der Turm ist Stabil."
Sie machten sich gemeinsam, Sam eher widerwillig, auf zum Burgfried in der Mitte der
Festung. Dort angelangt schlüpften sie durch ein Loch in der Mauer ung gelangten so ins
innere des alten Gebäudes. Sie gingen langsam die Treppe hinauf und oben angelangt
durchschritten sie den Thronsaal, in dem noch immer der alte Holzthron des längst
Verstorbenen Burgherren stand. Von dort aus gelangten sie über die Tür an der Thronwand
in die herrschaftlichen Privatgemächer. Von diesen gingen sie über eine weitere Treppe auf
das Dach. Auf dem Dach stand der Turm. Von dem Turm aus konnte man das ganze Land
in alle Richtungen hin überblicken, was daherkommt, das das Burgfried schon um einiges die
Mauern überragt. Nun kam der Riskante Teil: Das Halb eingestürzte Treppenhaus und
das Dach des Fried-Turmes, wie Sam und Julius ihn nannten, welches auch fast gänzlich
eingestürzt ist. Sie kletterten schon fast das Treppenhaus hoch, als unter Sam der Boden
wegbrach, er aber gewrade noch von Julius am Arm gehalten und wieder hinaufgezogen
wurde. "Siehst du, das meinte ich. Du und dein Wagemut, ich hoffe, der brint uns nicht noch
um!" "Noch lebst du, Sam. Komm, wir sind fast oben." Julius hatte recht: Nach zwei
weiteren Windungen erreicfhten sie die Spitze. "Jetzt pass blos auf, das du nirgends gegen
kommst, Julius." "Keine Sorge, ich pass schon auf." Sam wandte sich um und wollte gerade
richtung Rand gehen, als er stolperte und gegen einen Balken fiel. Julius riss ihn hoch und
zerrte ihn so schnell er konnte in eine Ecke, wo es schon kein Dach mehr gab. Keine
Sekunde zu früh: Als die beiden in Sicherheit waren stürzte das Dach krachend ein und
blockierte die Treppe. "Ich...also..." "Spar dir deine Entschuigung und hilf mir lieber, das da
frei zu bekommen. Das dauert bestimmt einige Zeit. Hoffendlich liegen keine Balken im
Weg." Nach einiger Zeit mühevollen Ziegel wegtragens kam es, wie es kommen musste: Ein
dicker Querbalken verhinderte das weitere Vorankommen. Julius zog seinen Dolch. Sam
blickte zu ihm auf: "Man gut, das dein Vater dafür sorgt, das du immer einen scharfen Dolch
mit dir trägst." Julius jedoch schüttelte nur den Kopf " Das kann dauern, Sam. Das kann
dauern..."
"Wenn du nicht laufen kannst, dann kriechst du und wenn du nicht kriechen kannst, dann such dir jemanden der dich trägt."
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Anfalas« (24. März 2009, 21:47)


blase_runner

unregistriert

13

Montag, 23. März 2009, 22:55

super duper geschichte!!! will mehr!

14

Dienstag, 24. März 2009, 15:45

:thumbsup: repekt :thumbsup:

Anfalas

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15

Dienstag, 24. März 2009, 21:47

Geschichte 2, Teil 2

Nach einer geschlagenen Stunde hatten sie den Balken durchgeschnitzt und sanken erschöpft
nieder. "Puh, ich kann nicht mehr." Sam war am Ende seiner Kräfte. Julius erhob sich
allerdings nach einer kurzen Pause wieder und versuchte erst die eine, dann die andere Hälfte
vom Balken zu verschieben, damit sie besser an den schutt kanem, der die Treppe versperrte.
"Sam, ich glaube, dass wir noch lange nicht fertig sind. es ist ezt nach dem Stand der Sonne zu
urteilen so um vier Uhr, wir sollten uns langsam beeilen. Am besten, wir versuchen den schutt
da wegzuräumen, los komm." "Das mit dem kommen sagst du so leicht..." Sam quälte sich
wieder hoch und begann die von Julius herangereichten Steine und Ziegel am rand des Turmes
zu stapeln. Der Turm allerdings war nicht nur innen, sondern in seiner Gesamtheit sehr
baufällig, sodass der kleine Vorsprung (der Turm nahm oben rundherum ein wenig im
Durchmesser zu), auf den Sam die Steine stapelte, langsam unten anfing zu bröckeln. "Es
dauert nicht mehr ange, ich seh schon unbedeckte Stufen,wir sind bald durch. Komm schon,
das schaffen wir, bevor..." RUMMS!!! Ein gewaltiges Krachen unterbrach Julius, als der
Haufen Steine, den Sam gemacht hatte, in die Tiefe fiel. Sam indes war nirgends zu sehen.
Julius stürzte geradezu an den rand, und trat beinahe auf die Hand seines Freundes. Er blickte
nach unten. "Du hirnloser Idiot! Du weist ganz genau, wie weit die Tragende Wand des
Turmes geht, wie um alles in der Welt kommst du auf die Idde, so nah am Rand zu stapeln?"
In dem Moment krachte es noch einmal, und der Steinhaufen sank 2 Meter ab. Julius zog
Sam mühevoll hoch und sah noch einmal hinab: "Das sieht ganz schön schlecht auf, die Steine
liegen bestimmt im Thronsaal." "Bei meinem Pech heute versperren die bestimmt den Weg
daraus", sagte Sam verbittert. "Los jetzt. Mitleid mit dir kannst du später immernoch haben."
Sie räumten die letzten paar Steine weg, zwängten sich wieder auf die Wendeltreppe und
eilten in großen schritten herab, Julius wäre einmal fast eingebrochen
Unten angekommen verließen sie den Turm und ginen in den Burgfried. Sie eilten durch die
Gemächer des Burgherren in den Thronsaal und begutachteten ihr Pech: Die Steine lagen in
Form eines schönen, großen Haufens direkt vor der großen Flügeltür. Wie die Wilden rollten
und schmissen sie die Steine vom Haufen, um an die Tür zu gelangen. Als sie damit fertig
waren, zwängten sie sich drch die entstandene Lücke am oberen Türrahmen und eilten durch
die Gänge aus dem Fried heraus, dann an die Mauer. Mittlerweile war die Sonne am Horizont
angelangt. "Julius, wir sollten uns beeilen, wir haben noch einen langen und schwierigen
Abstieg vor uns." Sie stürmten die Felsen herunter. Dabei fiel Julius hin. "Verdammt, ich glaub,
ich hab mir den Knöchel verstaucht." Er versuchte ihr aufzusetzen, aber es bereitete ihm große
schmerzen. Also humpelte er von Sam gestützt langsam weiter. Als die Sonne verschwand,
waren sie erst am Fuße des Berges. "Ich hoffe mal, das Brego heite abend irgendwo Wache
schiebt, ansonsten kommen wir gar nicht mehr in die Stadt rein.", sagte Sam voller Sorge.
Julius humpelte so schnell er konnte, jeder Schritt bereitete ihm immer mehr Schmerzen und
langsam aber sicher fühlte er sich überhaupt nicht gut. Es war längst dunkel, als sie an Goslar´s
Stadttoren standen. Julius lehnte erschöpft an der Mauer wärend Sam laut an der kleinen Tür
im Tor pochte. Eine Klappe öffnete sich und Brego schaute ihm entgegen. "Och Kinders,
nicht schon wieder..." Er schloss die Klappe, und die beiden hörten , das ein komplizierter
Mechanismus betätigt wurde. Dann öffnete sich die kleine Tür. Brego war genervt, immerhin
war es nicht das erste mal, das die beiden nach der Schließzeit in die Standt kamen. "Los
jetzt, rein mit euch. Eure Eltern wearten schon auf euch, besonders deine Sam, du hättest
lange vor Sonnenuntergang wieder da sein sollen. Allerdings, so wie ich das sehe, hat euer
Spätkommen einen Grund." Er blickte aus Julius verletzten Knöchel. "Sam, bring Julius noch
zu ihm nach hause, dann solltest du schnell dein eigenes zu Haues aufsuchen, und dich
möglichst gewählt erklären. Los jetzt, ab mit euch." Er verscheuchte die beiden und schloss
wieder die Tür. "Puh, da sind wir ja noch mal recht gut davon gekommen, nicht war, Sam?"
"Ich sehe das ganz anders, mein Vater dreht mich durch den Wolf, wenn ich nach hause
komme." "Ach, du wirst es schon überleben. Immerhin sollst du in den nächsten Jahren zum
Magier ausgebildet werden." Sam brachte Julius nach Hause und machte sich dann wieder auf
den Weg, selber nach hause zu kommen. Vorsichtig öffnete Julius die Tür und trat ein. Er ging
in die Stube, aus welcher Stimmen drangen und wo der Kamin noch hell brannte. Innerlich
spürte er die Anstrengung des Tages und die Schmerzen seines Beines. Er betrat die Stube
und seine Familie verstummte. Sein Vater war nicht da, wahrscheinlich Besprechung mit dem
Bürgermeister über die Wirtsxchaftslage. Seine Mutter wollte gerade in eine Schimpftriade
ausbrechen, als Yasmin aufsprang und ihren kleinen Bruder auffing. Sein Bein hatte gerade
nachgegeben und er war nah dran, die Besinnung zu verlieren. Er nahm das Geschehen um
sich herum nur noch verschwommen war, allerdings merkte er, wie er in sein Zimmer gebracht
wurde und sein großer Bruder über sein Bein gebeugt ein paar seltsame Worte von sich gab
und sein Knochel zu kribbeln anfing.
Dann schlief er ein.
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jharkendar855

unregistriert

16

Mittwoch, 25. März 2009, 06:18

Das sind super geschichten
da ist meine gschichte nichts dagegen
werde doch Autor du hast das zeug dazu :thumbsup:

17

Mittwoch, 25. März 2009, 14:14

schreib noch ein teil.super geschichte :thumbsup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:

Anfalas

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18

Mittwoch, 25. März 2009, 16:25

@ jharkendar855: Das sagen einige, aber ich hab einfach nicht das Durchhaltevermögen dazu... Is schon die...kp, glaub 7te Geschichte. Die ersten 3 waren handschriftlich und die nächsten 3 aufm Computer (2 gelöscht). Mal schauen, wie lange ich diemal durchhalte^^
"Wenn du nicht laufen kannst, dann kriechst du und wenn du nicht kriechen kannst, dann such dir jemanden der dich trägt."
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Anfalas

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19

Mittwoch, 25. März 2009, 21:48

Geschichte 2, Teil 3
Am näcxhsten Morgen wurde er früh wach. Als er die Augen öffnete, sah er am Fuße seines
Bettes jemanden sitzen: Anaél. "Guten Morgen, kleiner Bruder. Wie geht es deinem
Knöchel?" Julius bewegte seinen Fuß und stellte erstaunt fest, das er vollkommen genesen
war. "Danke. - Wie habt ihr das gemacht?" "Mit Magie, wie sonst? War ein ganz feiner
Bruch,und Blut hast du auch verloren, das ist euch wohl in der Dunkelheit gar nicht
aufgefallen. Aber unsere Schwester hat das gerichtet, ich verstehe mich eher auf andere
Zauber. Sie hat volle drei Stunden an deinem Fuß verbracht, du solltest ihr besonders danken.
So, und nun pack deine Sachen, wir wollen nach dem Mittagessen los." Er stand auf, ging zur
Tür und hielt inne, dann schloss er die Tür und sagte leise: "Ihr wart in der Festung, oben auf
dem Turm, nicht wahr? Ich habe dir etwas schönes gemacht, du verträumter Voel. Hier."
Er gab seinem kleinen Bruder ein Bild, öffnete die Tür und verließ das Zimmer. Julius hielt den
Atem an: Es war ein wunderschönes Bild, auf dem die Burg Goslar zu sehen war. Es war so
verzaubert, das die alte zerfetzte Fahne, die Julius an manchen Tagen stundenlang einfach nur
anstarrte, sich bewegte, als wenn im Bild Wind wehte. Er kleidete sich schnell ein und zog sich
dann den Koffer heran, der neben dem Türrahmen stand. Dorthinein legte er Kleidung, darauf
das Bild der Burg und darüber seinen Ersatzumhang. Dann kamen ein paar sorgfältig
ausgewählte Habseligkeiten von ihm: Ein teures Buch mit Seekarten, ein anderes mit
Landkarten, ein Schiffsmodel (er liebte die See), ein paar Steine, seinen Dolch und seinen
Sextanten (sein wertvollster Besitz neben seiner nicht-magischen Taschenuhr. Er hatte sie zu
seinem sechzehnten Geburtstag von seinem Vater bekommen, ein teures Geschenk. Julius´
Bruder und Schwester hatten auch jeweils eine zu ihrem sechzehnten bekommen. Er wollte
nicht, das seine Kinder als arm angesehen werden, wenn sie nach St.Robert kommen.
Allerdings wurden sie das trotzdem: Die meisten kannten sie in St.Roberts als Gleichgestellte
andere hingegen stichelten und beleidigten wann sie nur konnten, und Jasmin und Anaél
konnten manchmal nur sehr schwer von ihren Gemeinschaftskameraden zurückgehalten
werden. Julius packte seinen Koffer fertig, schloss ihn und wollte das schwere Gepäckstück
gerade die Treppe herunter hieven, als ihm Yasmin in einem wunderschonen blauen
Schulumhang entgegen kam (blaue Umhänge waren Schuluniform). "Los Julius, ab in die
Küche auf einen Happen zu essen, und dsann los zum Portal, Wir sind schon fast ertig."
"Der offer ist doch viel zu schwer für dich, soll ich nicht besser.." Zu mehr kam er nicht, da
sich sein Koffer auf die Armbewegung seiner Schwester hin in die Luft erhob und dort
verweilte. "Nun los, das ist anstrengend. Geh du vor etwas essen." Julius tat wie hm geheißen.
In der Küche stand seine Mutter und erwartete ihn. "So junger mann, ich hätte da gerne eine
kleine Zusammenfassung, was dein spätes Erscheinen und die Verletzung gestern abend
betrifft. Oder besser, ich frage dich etwas: Warst du auf Burg Goslar und hast dir die
Verletzung dort zugezogen?" Sie blickte ihn starr in die Augen. "Ja und nein. Ich war dort,
aber die Verletzung hab ich mir auf dem Rückweg zugezogen, weil ich zwischen den Felsen
gestolpert bin, oder so was in der Art. Ich hab es gar nicht mitbekommen, auf einal lag ich."
"Nun gut, das reicht mir...Iss auf, ich bringe euch drei noch zum Portal. Ach, eine
Überraschung habe ich nch für dich: Du und Sam, ihr kommt in die Gemeinschaft des
Drachen, wo nAnaél und Yasmin auch sind, ist das nicht toll?" "Ja, das ist fantastisch." Na toll,
dachte er sich, also werde ich vdas ganze Jahr zwei Aufpasser an mir kleben haben.
Er verschlang seinen gebratenen Speck, zog seinen Umhang an und machte sich mit seinen
Geschwistern und seiner Mutter auf dem Weg. Unterwegs stieß nich Sam und sein Vater
dazu,die beiden Erwachsenen wechselten schnell ein paar gedämpfte Worte, und danach
Klopfte Sams Vater ihm ein paar mal Stolz auf die Schulter. Sie gingen zum Südteil der Stadt,
wo das Portal stand. Es war ein großer Steinbogen mit eingesetzten magischen Steinen, 5 an
der zahl, und einer dreifachen Drehscheibe an der rechten Seite. Es schimmerte schon blau,
als sie kamen. Sie verabschiedeten sich von einender und Julius, sein Freund Sam und seine
Geschwister Anaél und Yasmin schritte gemeinsam durch das Tor. Die einen, in ihr zweites
Lehrjahr, die anderen in ihr erstes, und somit in eine neue Welt.
"Wenn du nicht laufen kannst, dann kriechst du und wenn du nicht kriechen kannst, dann such dir jemanden der dich trägt."
Über 10 Jahre...

20

Donnerstag, 26. März 2009, 20:32

wann kommt der nächste teil??

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